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Employer Branding ist keine schöne Verpackung.

Zumindest nicht nur. Wer‘s richtig macht, freut sich darüber hinaus über gesenkte Recruiting-Kosten, effizientere und effektivere Kommunikation und vor allem über qualifiziertere Bewerber*innen.

Anna Benda 11. Januar 2022

Um eine erfolgreiche Arbeitgebermarke zu schaffen, braucht es mehr als eine Kreatividee, ansprechende Visuals und den Einsatz beliebter Buzzwords. Was eine gute Employer Brand wirklich ausmacht und wie man es dennoch geschafft, vorher Genanntes mitzunehmen, das zeigt das Fazit zu einer Employer Branding bzw. Recruiting Kampagne in eigener Sache.

Im vergangenen Jahr durften wir uns über beeindruckenden Team-Zuwachs freuen. Dabei sind wir nicht nur zahlentechnisch gewachsen – unsere neuen Talente sind mit ihren Ideen, Persönlichkeiten und Kompetenzen eine Bereicherung für das digitalwerk. Weil uns aber klar war, dass wir solche Leute nicht mit klassischen Stellenanzeigen kriegen und weil wir viel zu sagen hatten, schienen uns 08/15 Karriere-Portale unzureichend. Wir wollten nicht nur Jobs kommunizieren – sondern unsere Werte, Philosophie, Arbeits- und Denkweise. Kurz: wir wollten unsere Employer Brand spürbar machen. Und an der haben wir in den letzten Monaten hart gearbeitet. Denn wenn uns eines klar war, dann: unser New Work Modell bzw. Versprechen (kein All-in, keine Anwesenheitspflicht dafür flexible hours und Gleitzeit etc.) zahlt sehr stark in eine moderne Unternehmenskultur und somit in ein erfolgreiches Employer Branding ein – denn es baut auf einem der stärksten Benefits für Arbeitnehmer*innen auf: Flexibilität, Freiheit und somit Life-Work-Balance.

Corporate Culture und New Work als Basis

Gefühlt schreibt sich das momentan jede*r auf die Fahne – leider steckt aber bei vielen nicht mehr dahinter als der geschickte Einsatz von Buzzwords. Nur, wer es mit den versprochenen Benefits ernst meint und diese aus tiefer Überzeugung, nicht aus einem Trend heraus, im Unternehmen etabliert, wird langfristig belohnt. Eine moderne und flexible Unternehmenskultur steigert die Arbeitgeberattraktivität, bringt motivierte, qualifizierte Mitarbeiter*innen, senkt die Kosten für Job-Ausschreibungen und reduziert die Fluktuation. Wie für jede Marke gilt aber auch für die Arbeitgebermarke: ohne transparente Kommunikation und einem ansprechenden, kreativen Auftritt hebt diese nicht ab.

Genau deshalb haben wir im Herbst 2021 eine große Employer Branding bzw. Recruiting Kampagne aufgezogen. Und wenn wir groß sagen, meinen wir damit die Größe der Message, der Wirkung und des Erfolges – nicht aber die des Mediabudgets:

 

20.000 Page Visits, 1400 Visitors, über 50 Bewerbungen, 2 Minuten Verweildauer auf der Seite, 70% mobile – 30% Desktop Nutzung. Und der wichtigste KPI: 4 von 5 Positionen sind vergeben, die Tinte trocken und die fabelhaften Menschen bereits jetzt nicht mehr aus dem digitalwerk wegzudenken. Und das war noch nicht alles, wir durften uns zusätzlich über folgende Auszeichnungen freuen: Site of the day bei den CSS Design Awards sowie eine Honorable Mention bei Awwwards.

 

Und das, ohne einen Cent für die üblichen „alten“ Karriere-Plattformen ausgegeben zu haben. Stattdessen haben wir einen Bruchteil des Budgets vergangener Recruiting Kampagnen in Social Media Ads und Owned Media investiert und mit unserer eigenen Employer Branding Website eine neue, nachhaltige, sinnvolle Umsetzung geschaffen. Mit einer durchgehenden inhaltlichen und visuellen Idee, die richtig schnieke ist.

 

„You“ im Zentrum der Idee

Im Mittelpunkt standen – wie bei allem, was wir machen – auch bei dieser Kampagne die Menschen. Jene, die bereits Teil des digitalwerks sind, und jene, die es zukünftig werden. Dabei ging es nicht nur um hard skills – vielmehr standen soft skills und mindset im Fokus. Denn diese sind es, die uns als Employer Brand auszeichnen und sich in allem, was wir tun, widerspiegeln.

 

Diese Idee zeigt sich in den Inhalten, maßgeschneidert für die Zielgruppen, in allen Texten vom Headline-Konzept über sämtliche Copies, in einem personalisierten Bewerbungsformular, in den Videos, die das Herzstück bilden, in einem sehr nahbaren und edgy Illustrations-Stil und – etwas abstrakter – in den Visualisierungen der konkreten Jobbeschreibungen. Das alles zeichnet nicht nur ein lässiges, sondern vor allem authentisches Bild vom digitalwerk und davon, wie wir hier ticken – und hilft uns, genau die Leute zu finden, die wir suchen und mit denen die Chemie beidseitig stimmt.

Mehr zu sehen gibt’s auf unserer Employer Branding Website, auf Instagram sowie LinkedIn.
 

Benefits, Benefits, Benefits – warum sich das lohnt:

Freiheit, Flexibilität, Vertrauen, Verantwortung – das alles steckt tief in unserer DNA. Wir wollen damit aber nicht nur das digitalwerk als Arbeitgebermarke stärken – wir wollen eine ganze Branche zum Nach- bzw. Umdenken anregen. Eine Branche, in der die alteingesessenen Player immer noch auf All-in Verträge und Agenturanwesenheit setzen. Und ganz ehrlich, ein flexibles New Work Modell lebt man nicht nur, um Mitarbeiter*innen mehr Lebensqualität zu bieten, so ganz uneigennützig ist das ganze nämlich nicht. Zeiten ändern sich, Lebensrealitäten ändern sich und damit Einstellungen. Allen voran die zur Arbeit. Arbeitnehmer*innen wünschen sich bzw. fordern ein aktives Mitgestalten, zusätzlich rücken die aufgebrachten Stunden in den Hintergrund, was zählt ist der Outcome – und zwar unabhängig vom Arbeitsort oder der Arbeitszeit. Wer sich vor dieser Veränderung verschließt, wird sich auf lange Sicht schwertun, qualifizierte Mitarbeiter*innen zu bekommen bzw. zu halten. Denn wer als Arbeitnehmer*in die Wahl hat, setzt auf Life-Work-Balance.
 

Zum Abschluss gibt’s nochmal die wichtigsten KPIs veranschaulicht. Wir freuen uns, dass unsere Kampagne uns mit diesen fabelhaften Menschen zusammengebracht hat.

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